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 Wie wäre es mit ...?

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Gabriel

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About : Gabriel ist ein 27 jähriger Magier, welcher sein Fokus auf Wiederherstellung legte. Eine Wahl, die Anbetracht seiner Charakterzüge ungläubig wirkt; er ist kein offener oder herzlicher Mensch, geschweigenden gern mitten im Getümmel.

BeitragThema: Wie wäre es mit ...?   Mi Mai 18 2016, 18:45

Wie wäre es mit ...?

Zeitpunkt:
Wochen vor der Rückkehr des Deachens | Abenddämmerung
Spieler:
Faruq && Gabriel && Alyssa
Ort:
In & nähe von Flusswald
Wetter:
Schwüler Abend
Beschreibung
Woche um Woche verging ohne einen Schritt näher ans angedachte Ziel zu gelangen. Zeit, die unerheblich erschien. In der Stadt Flusswald gestrandet, entschieden sich zwei Fremde Magier eine Rast einzulegen. Erschöpft von der vergangenen Reise wurde ein Gasthaus aufgesucht und die weibliche Begleitung Namens Cassia entschied früh zu Bett zugehen. Anders als der männliche Part, welcher den sich ankündigenden Abend genießen wollte. Die Entscheidung recht schnell getroffen, startete Gabriel einen Spaziergang. Nicht ahnend ein kleinem Abenteuer entgegen zu laufen, auf welches verzichtet werden könnte. Zwei weitere Fremde suchten Aufenhalt in dem schönen Dorf nahe Weißlauf.
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Deutlich machten sich die müden Knochen bemerkbar, ein Nebeneffekt der langen Reise zu Pferd. Dennoch lies der Gedanke an ein wenig frische Luft und einem schönen Anblick den Magier aus der Taverne treten. Sicherlich wäre ein Bett gekoppelt mit etwas Schlaf für seinen erschöpften Körper wesentlich wichtiger, doch der Geist durfte nicht vergessen werden. Schwüle Abendluft schlug in einer leichten Woge gegen das Gesicht des schwarzhaarigen. Eine erweckende Briese die jeden darauf folgenden Schritt erleichterte. Die Stille der Nacht vorgezogen, entfernte Gabriel sich etwas von Flusswald ohne auf die Straße zu achten. Ungelogen befand er sich in einer schönen Umgebung, einen perfekten Platz um Gedanken schweifen zu lassen. Nicht weit von einem fliesenden Bach entfernt, lies der Magier sich auf einem erhöhten Steinbrocken nieder. Leises Gezwitscher erfüllte den aufkommenden Abend. Der Wind trug flüsternde Stimmen aus dem Dorf mit sich und lies die Welt rund herum lebendiger erscheinen. Sorge über Gefahr schien völlig Grundlos und dennoch schien der Dunkelhaarige auf der Hut. Ob es nun zur Erkennung von Gefahren oder dem einfachem lauschen jedes Geräusches entsprach, vermochte nur Gabriel selbst zu beantworten. Mit der Dunkelheit verschmolzen, verriet jeglich die leichten Bewegungen von Haar und Kleidung, durch den Wind, seine Anwesenheit. Ein Vorhang gefüllt von Zufriedenheit legte sich sanft auf´s Gemüt des dort sitzenden und schenkte der Natur ein lächeln. Stille und Einsamkeit liebend, war ein Gedanke an überfüllte Räume unattraktiv.
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Alyssa

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About : Alyssa ist eine 24-jährige Hexe aus Dolchsturz, die einige Zeit im Glenmoril-Zirkel studiert hat. Die Misanthropin ist mittlerweile allerdings wieder alleine unterwegs und auf der Suche nach dem Artefakt ihrer Göttin Meridia.

BeitragThema: Re: Wie wäre es mit ...?   Mi Mai 18 2016, 20:07

Alyssa war noch nicht lange in Flusswald, erst diesen Nachmittag hatte sie das kleine Dorf am südlichen Rande des Fürstentums Weißlauf betreten und schon war sie mehr als genervt von diesem Ort. Dieses Dorf war so klein und hatte doch so viel von dem, was die Menschheit nicht brauchte - oder Allgemeinheit, wenn man Elfen, Khajiit und Argonier auch noch mit einbeziehen wollte. Hier gab es ein Liebesdreieck, den hiesigen Trunkenbold, der anscheinend einfach nicht mit dem Singen aufhören konnte, eine verrückte alte Frau und ihr Muttersöhnchen, streichspielende Kinder,... Alyssa könnte wohl ewig weitere Dinge aufzählen, die sie störten, aber gerade war sie mit letzterem beschäftigt, so dass sie das Aufzählen wohl auf einen späteren Zeitpunkt verschieben musste.

"Nein, ich kann dich nicht unsichtbar machen.", entgegnete die Hexe dem kleinen Jungen vor der Taverne, nachdem dieser auch nach unzähligen Erklärungsversuchen wohl immer noch nicht eingesehen hatte, dass Alyssa ihn nicht verzaubern konnte. Und selbst wenn, hätte sie ihre Magicka nicht für so ein nervtötendes Kind aufgebraucht.
"Aber du bist doch ein Magier. Magier können sowas!", gab der Junge, immer noch nicht überzeugt, zurück.

Alyssa rieb sich zu einem inneren Seufzer genervt das Gesicht.
Wenn das noch länger so weitergeht..., sprach sie in Gedanken zu sich selbst. Wenn dieses Kind nicht bald verschwinden würde, würde sich die Hexe letztendlich selbst darum kümmern - und zwar nicht mithilfe eines Unsichtbarkeitszaubers. Vielleicht sollte sie sich einfach selbst unsichtbar machen und dann so schnell wie möglich auf die andere Seite des Flusses verschwinden.

"Weißt du was...mir ist der Zauber gerade wieder eingefallen!", log Alyssa und das Gesicht des Kindes strahlte gleich auf. Natürlich konnte sie den Jungen nicht unsichtbar machen, aber vielleicht fiel er auch auf einen Trick herein. Immerhin war er nur ein Kind und das hellste schien er ja auch nicht gerade zu sein.
Die Magierin hob ihre Hand und ballte diese zu einer Faust, bevor sie einen schwachen Zauber auf das Kind losließ.
"Puff! Siehst du? Du bist unsichtbar."
Die fehlende Begeisterung in Alyssas Stimme war nicht zu überhören, aber das interessierte das Kind wohl kaum. Es starrte freudestrahlend an sich herunter, um zu sehen, was mit ihm geschehen war. Natürlich war es nicht unsichtbar. Alyssa konnte es noch klar und deutlich sehen, wie der Rest des Dorfes wahrscheinlich auch. Es schimmerte lediglich eine leichte violette Aura um ihr Gegenüber.
"Und jetzt lass mich in Ruhe, wo auch immer du bist.", rief die Bretonin gespielt in die Luft, obwohl sie den Jungen, der gerade in Richtung der Schmiede rennen wollte, natürlich noch sah.

Nachdem das also erledigt war, drehte sich Alyssa endlich zur Brücke um, während sie den Jungen noch im Hintergrund "Genial! Man kann durch mich durchsehen!" murmeln hörte. Kopfschüttelnd verließ Alyssa also dieses Dorf mit seinen nervtötenden Bewohnern. Eigentlich hatte sie heute in der Taverne übernachten wollen, aber die zwei Betten schienen wohl bereits belegt zu sein, also musste sich die Hexe wohl oder übel etwas anderes suchen oder auch einfach unter den Sternen schlafen, wie sie es schon so oft getan hatte. Am nächsten Tag könnte sie dann endlich ihrem Ziel nachgehen. Sie hatte von einem alten Mitglied ihres Zirkels gehört, dass sich in der Nähe des Flusses eine Hexe aufhalten soll, die Alyssa morgen aufsuchen wollte. Mittlerweile war es schon zu spät. Die Abenddämmerung war bereits eingetreten und Alyssa wusste von Wölfen in der Gegend, also würde sie nachts lieber nicht alleine nach irgendeiner Hütte im Wald suchen. Wölfe waren tagsüber zwar auch anwesend, das aber in wesentlich kleineren Gruppen. Vielleicht ließ sich morgen ja auch der ein oder andere Simpel finden, der sie sogar freiwillig begleitete. Zwar konnte Alyssa Begleitungen oft nicht leiden, aber ihre Sicherheit war ihr immerhin auch wichtig.

[Verzaubert Frodnar / Sucht auf der anderen Flussseite nach Unterschlupf]
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Faruq

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About : Faruq ist ein 21 jähriger Khajiit aus Elsweyr welcher nach einer Nacht voller Alkohol in Himmelsrand erwacht ist. Seitdem versucht er sich hier durchzuschlagen und kommt noch nicht damit zurecht, dass er so gut wie nichts in dieser Provinz kennt.

BeitragThema: Re: Wie wäre es mit ...?   Mi Mai 18 2016, 20:41

“Var an khaja, var an khaja.” sang der junge Khajit vor sich hin als er wie so oft durch die Lande streifte, auf der Suche nach irgendetwas. Abenteuer, Antworten zu seinem Auftauchen, Skooma... Noch war er nicht lange hier in der Provinz, aber immerhin hatte er schon einmal herausgefunden, dass er sich in Himmelsrand befand und es hier reichlich interessante – aber auch tödliche – Geschöpfe gab. Sein kleines Tintenfass mit welchem er gerne Einträge über die Kreaturen schrieb neigte sich langsam dem Ende zu und es war wohl an der Zeit, sich irgendwo Nachschub so suchen, sollte er weiterhin schreiben wollen. Seine wenigen Habseligkeiten waren in sein Leinenhemd eingeschnürt und zu einem Beutel gebunden, welchen er über seiner Schulter trug. Alles in allem wirkte Faruq wie ein Wanderer der nicht auf die Härte seiner Umgebung eingestellt war.

Wenigstens war das Wetter ihm momentan nicht allzu unwohl gesinnt. Es war ein schwüler Abend, nicht zu kalt und so störte sich der Khajiit auch nicht daran, keine wärmende Kleidung zu besitzen. Wie er jedoch bis jetzt Angriffen entgangen ist, das war ein Rätsel, vermutlich hatte der Kater einfach zu viel Glück.
Unterdessen verbrachte er seine Zeit bis zum endgültigen Einfall der Nacht damit, auf gefallenen Baumstämmen zu balancieren, was durch sein lahmendes Bein zwar erschwert wurde, aber nicht unmöglich war. Ab und an strauchelte Faruq etwas, fing sich dann aber schnell wieder und marschierte weiter. Mit den Gedanken an einem fremden Ort und den Augen auf den Himmel gerichtet, schenkte er seiner Umgebung nicht viel Aufmerksamkeit. Lieber beobachtete er die Aufgehenden Monde, Jone und Jode, Masser und Secunda, auf ihrer Bahn durch den Himmel. Der eine Rot, der andere Grau. Viel wusste Faruq nicht über sie, außer dass sie mit ihrem Stand die Rasse der Khajiit stark beeinflussten. So wurde nur unter einer bestimmten Ausrichtung eine neue Mähne geboren, der spirituelle Anführer von Elsweyr und allen Khajiit.
Unterdessen wanderte der rotbraune Khajiit an einem kleinen Bach entlang, der weiter weg zu einem größeren Fluss wurde. Doch davon bekam er nicht viel mit, das Firmament welches langsam von unterschiedlich farbigen Bändern durchzogen wurde, übte eine größere Anziehungskraft auf ihn aus. Und so überhörte er auch das leise Rascheln und Klappern von Scheren.

Überhören war eine Sache, doch schon bald spürte er es. Als die Scheren sich um sein sowieso schon angeschlagenes Bein schlossen und die Schlammkrabbe kräftig zuzwickte, riss Faruq seinen Kopf herum, heulte schmerzerfüllt auf und starrte das Etwas an. Sein Bein winkelte er schnell an, denn Druck darauf schmerzte noch mehr, und er fauchte seinen krabbenartigen Angreifer an, in der Hoffnung ihn in die Flucht schlagen zu können. Im Normalfall war er jeder Kreatur freundlich gesinnt und gab sich Mühe sie zu verstehen, aber dieses krabbelnde Ungeheuer hatte ihn angegriffen und war ihm auch sonst ungeheuer. Und abschütteln ließ es sich auch nicht!
Er humpelte weiter, so rasch er konnte, den Fluss entlang und fluchte laut, als er sich umdrehte und das unbekannte Geschöpf noch immer nicht von ihm angelassen hatte. “Mor kha'jay!” - Dunkle Monde, ein fluchender Ausruf – entfuhr es ihm als er sich umblickte und blindlings weiter nach vorne stolperte. Zur Verteidigung hatte Faruq auch nichts zur Hand. Keine Waffe und Magie beherrschte er auch nicht. So konnte er nur hoffen, dass die Krabbe bald aufgeben würde. Er mochte schon ein merkwürdiges Bild abgeben: ein langsam hüpfender Khajiit auf einem Bein mit einer blutenden Wade und eine Schlammkrabbe dicht auf seinen Fersen, die ihn als Opfer auserkoren hatte. In einer Bredouille achtete der Khajiit nicht auf die Welt vor ihm und so kam es dazu, dass er in eine rothaarige Frau hineinstolperte, aufschrie und beinahe zu Boden fiel.

[wandert umher | wird von Schlammkrabbe angegriffen | stößt mit Alyssa zusammen]


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Alyssa

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About : Alyssa ist eine 24-jährige Hexe aus Dolchsturz, die einige Zeit im Glenmoril-Zirkel studiert hat. Die Misanthropin ist mittlerweile allerdings wieder alleine unterwegs und auf der Suche nach dem Artefakt ihrer Göttin Meridia.

BeitragThema: Re: Wie wäre es mit ...?   Sa Mai 21 2016, 19:02

Alyssa ist so in ihre Gedanken und Pläne für den morgigen Tag vertieft gewesen, dass sie den anstolpernden Khajiit erst gar nicht bemerkte. Als sie ihn dann sah, war es allerdings schon zu spät und die Rothaarige konnte nicht mehr schnell genug ausweichen, was den Kater mit ihr zusammenstoßen und diesen fast zu Boden fallen ließ.

"Was in Oblivion?!", fuhr sie den katzenartigen wütend an.
Es dauerte nicht lange, da hatte sich die Hexe wieder gefasst und strich sich ein paar Haare aus dem Gesicht. Heute war wohl wirklich nicht ihr Glückstag. Erst dieses nervige Dorf, dann konnte sie keinen Schlafplatz finden und dann auch noch dieser Tölpel hier. Aber Alyssa versuchte die Situation eben positiver zu sehen. Vielleicht hatte sich auch gerade schon besagter Simpel, den sie morgen mit sich nehmen könnte, gefunden.
Der Gedanke verflog allerdings schon gleich wieder, als sie das blutige Bein des Katers sah und ein sehr auffälliges Klackern in der Nähe hörte. Sofort drehte sich die Magierin um, während sie zur Sicherheit schon einmal ihren nächsten Zauber vorbereitete. Die "große Gefahr", die sie auf sich und den Khajiit zukommen sah, war allerdings mehr als nur enttäuschend, man könnte fast sagen lächerlich.

Alyssa warf dem Kater noch einmal einen entnervten Blick zu, ehe sie die Krabbe mit ein paar Eispfeilen an den nächsten Baumstumpf nagelte.
Ernsthaft - wer ist denn bitte so dumm, um sich von einer Schlammkrabbe angreifen zu lassen?, ging es ihr durch den Kopf, als sie den Kater nach dem "Kampf" etwas genauer begutachtete.
Vielleicht sollte sie sich doch eine andere Begleitung suchen. Diese hier schien nicht sonderlich kompetent zu sein. Wahrscheinlich war er noch nicht lange in der Provinz, was man zumindest von der Kleidung her schließen könnte. Bald würde der Frostfall beginnen und selbst jemand, der am ganzen Körper mit Fell bedeckt war, sollte wahrscheinlich etwas mehr als nur eine halbe Fellrüstung tragen, wenn er nicht gerade erfrieren wollte. Der Kater schien also noch nicht besonders viel über Himmelsrand zu wissen. Immerhin hat er ja auch eine Schlammkrabbe übersehen und sich anscheinend auch noch von dieser angreifen lassen.
Vielleicht ließ sich aber auch eine andere Verwendung für den Khajiit finden. Katzenzähne oder -speichel waren eine nützliche Zutat in der Alchemie - vielleicht etwas unbekannt, aber dennoch wirkungsvoll. Wenn sie den Kater eine Weile lang mit sich rumschleppen würde, könnte er wahrscheinlich den ein oder anderen Zahn verlieren, so tollpatschig wie er gerade wirkte.

"Was sollte das denn?", sprach sie den Kater nun endlich an. Es brachte immerhin nichts, ihn nur die ganze Zeit anzustarren. Vielleicht bekam Alyssa ja auch ein kleines Dankeschön für seine "Rettung", oder der Kater hatte hier in der Nähe einen Unterschlupf...auch wenn sich die Rothaarige nicht ganz sicher war, ob sie wirklich im Unterschlupf von jemandem, der sich von einer Schlammkrabbe hat angreifen lassen, schlafen wollte.

[stößt mit Faruq zusammen / tötet die Schlammkrabbe]
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BeitragThema: Re: Wie wäre es mit ...?   So Mai 22 2016, 12:57

“Bei Khenarthi, da wird man zuerst von einem... Krabben-Ding angegriffen und gerät dann gleich an das nächste Biest...“ murmelte Faruq leise als er sich sein schmerzendes Bein rieb. Der Zusammenstoß war doch keine Absicht, er hatte es sich ja nicht gerade freiwillig ausgesucht, verfolgt zu werden. Glücklicherweise schien sich der Fokus der Frau schnell auf das Getier zu richten und ehe er sich versah war es auch schon vorbei mit dem Gekrabbel. So, ein Magier also? Das würde ihm ja momentan ganz gelegen kommen wenn man mal sein blutendes Bein betrachtet, aber er traute der rothaarigen Frau nicht über den Weg, sich von ihr helfen zu lassen ganz ausgeschlossen! Am Ende würde sie ihn noch in irgendein Insekt verwandeln und dann womöglich in irgendwelchen Ritualen anwenden!

Auf die Frage, was dass denn sollte, legte der Kater den Kopf schief? Sie hatte doch bestimmt gesehen, dass er verfolgt wurde? Oder war sie blind? Nein, ihre Augen wirkten klar, aber länger wollte Faruq sie lieber nicht anstarren, wer weiß was sonst passieren würde. Magier waren ihm schon immer etwas suspekt, besonders wenn sie ihn auch noch bei der ersten Begegnung anschrien. Er war doch kein Kätzchen mehr!
“Khajiit wurde angegriffen!“ versuchte er mehr oder weniger sachlich zu erklären. “Da mag es doch wohl kaum verwunderlich sein, dass er seine Augen nicht überall haben kann.“ Faruq benahm sich vielleicht etwas eingeschnappt, aber er hatte eben nun mal nicht viel Ahnung von den... Umgangsformen hier. Seiner Meinung nach konnte er der Frau nicht trauen und er sollte sich so schnell wie möglich auf die Suche nach ein paar Zutaten machen, immerhin kannte er einige der Pflanzen hier und konnte sich sicherlich einen behelfsmäßigen Verband zur Heilung anlegen.
Der Flügel eines Monarchfalters, Weizen,... Was hatte denn noch heilende Wirkung? Zuhause in Elsweyr war das ganze viel einfacher. Entweder man begab sich um Schamanen des Stammes oder man sichte sich seine Zutaten selbst. Wobei sich Flora und Faune deutlich unterschieden, schon alleine durch den Temperaturunterschied!

“Khajiit ist dankbar für die Hilfe, Fremde.“ murmelte er schnell in ihre Richtung und humpelte davon auf der Suche nach einer Person, die etwas vertrauenswürdiger aussah und zudem möglicherweise Ahnung von lokalen Heilkräutern hatte. Der Kater musste nicht einmal sehr weit laufen, da sah er schon eine Gestalt auf einem etwas entfernten Felsen sitzen. Unterdessen fuhr ihm erneut ein stechender Schmerz ins Bein und auch die Blutung schien durch den ausgeübten Druck nicht gerade zu stoppen. Es wäre wenig verwunderlich wenn die Wölfe in der Umgebung die rote Flüssigkeit riechen konnten. Als Reaktion auf seinen Gedankengang entschied sich Faruq die Vorsicht über Bord zu werfen und den mysteriösen Fremden anzusprechen.
“Ich grüße dich, Freund.“ sprach er den schwarzhaarigen Mann mit dem Bart an und blickte hinauf zu ihm. “Du vermagst nicht zufällig zu wissen wo Khajiit hier in der Umgebung Heilkräuter finden kann?“ Er wirkte wenigstens friedlich, so wie er dort oben saß und so konnte Faruq nur hoffen, nicht gleich von ihm angegriffen zu werden. Die Bewohner in Himmelsrand schienen ja nicht unbedingt die besten Manieren zu haben wie es sich in seinem kurzen Aufenthalt gezeigt hatte.

[spricht mit Alyssa | traut ihr nicht | humpelt weiter | trifft auf Gabriel]


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Gabriel

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BeitragThema: Re: Wie wäre es mit ...?   Di Mai 31 2016, 23:27

Ruhig flüsterte der Wind die klagen mit sich, ausgesprochen von Tier, Pflanze oder Mensch. Ganz gleich, kam bei Gabriel nichts weiter als ein hauch an. Schwül und kaum erfrischend. Dennoch wurde es nicht als Grund empfunden zurück in die Taverne zu kehren. Die Stille der Nacht wahr angenehm, jeglich das fehlende Licht war enttäuschend. Allzu gerne hätte der Magier sich seinem Buch wieder gewidmet um das Wissen anderer zu seinem zu machen. Die Seelenspiegel in Richtung des Himmels gerichtet, haftete der Blick am Wolken umgebenden Mond. Flau schien das matte Licht hinab und schien die letzten Strahlen der Sonne zu verschlingen. Ein schöner Anblick bot sich dem Schwarzhaarigen, glänzen die Gräser im Licht zweier Gewalten und der Wind schien mit jedem Hauch an kühle zugewinnen. Zufrieden lauschte der Mann wie Gräser sich im Wind wiegten, Blätter raschelten und der Fluss sein leises rauschen verschenkte. Ein friedlicher Abend, zumindest bis Geräusche ertönten.
Leise, kaum zu vernehmen und noch weit entfernt. Ein Aufschrei? Kampfgeräusche? Abwiegend dem Lärm folgen zu wollen, oder nicht, verweilte Gabriel weiterhin auf dem erwärmten Stein. Müdigkeit brachte den Entschluss näher, einfach sitzen zu bleiben. Was dort auch geschehen sein mochte, kein ähnliches Geräusch wiederholte sich. Ob beendet oder einfach nur verlegt spielte keine Rolle.
Zumindest bis Schritte erneute Aufmerksamkeit erforderten. Wenig später nach den letzten Geräuschen. Den Blick abgewandt wurde schnell eine humpelnde Gestalt erkannt, die scheinbar den Magier als Ziel erkoren hatte. Abwartend ertönte nur wenig später eine männliche Stimme, mit fremder Aussprache. Nur selten kreuzte ein Khajiit seinen Weg und dennoch hätte es kaum ein Blick benötigt. Bezeichnete sich der Fremde selbst als Khajiit und erbat Hilfe um Kräuter zu finden. Bereits vor der Frage war dem schwarzhaarigen die Verletzung aufgefallen, hatte jedoch nicht abwägen können ob frisch oder alt. Nun jedoch glitzerte das frische Blut im Licht und lies Gabriel aufstehen. Nickend bestätigte der wortkarge Mann das Wissen zu besitzen, doch weshalb einen verletzen umher humpeln lassen, wenn die Magie leicht von der Hand ging? Die ruhige Zeit, wenn auch nur kurze, hatte die gefühlte schwäche aus den eigenen Knochen vertrieben. "Was ist passiert?" die Frage stellend, kniete der 27 jährige nun neben dem Fremden um dessen Wunde zu betrachten. Keinesfalls sanft, jedoch geschickt wurde die Wunde abgetastet um die Größe festzustellen. Der Schnitt war nicht gerade, schien eher von einem Tier zu stammen als einer von Hand geführten Waffe. Tief wirkte die Wunde nicht, jedoch war diese dennoch sicherlich schmerzhaft. Die Handfläche geöffnet legte Gabriel diese nun um die Wunde und nutze die leicht von der Hand gehenden Magie. Ein leichter schimmer kämpfte sich durch die umschlossene Hand und verriet die Nutzung von Magie. Eine solche Wunde fiel nicht schwer, auch wenn die Erschöpfung schneller zu spüren war. Die lange Reise hatte bereits an seinen Kräften gezerrt.
Die Fremde Frau, welche dem Khajiit scheinbar gefolgt war, lies Gabriel außer acht. Seine Konzentration lag einzig auf der Wunde, welche geschlossen werden sollte. Anscheinend besaß der fellige Fremde ziemliches Glück, einen Heiler über den Weg zu laufen, der noch dazu bereit war zu helfen. Ja, warum half der Magier überhaupt? Weder wirkte der Kater sonderlich gefährlich, noch stark. Kostete es nicht viel eine derartige Wunde zu verschliesen, wieso sollte er es dann nicht tun? Mochte der schwarzhaarige nicht immer freundlich äußern, hieß es nicht ein einfaches Danke gerne wahrzunehmen.
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Alyssa

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About : Alyssa ist eine 24-jährige Hexe aus Dolchsturz, die einige Zeit im Glenmoril-Zirkel studiert hat. Die Misanthropin ist mittlerweile allerdings wieder alleine unterwegs und auf der Suche nach dem Artefakt ihrer Göttin Meridia.

BeitragThema: Re: Wie wäre es mit ...?   Mi Jun 22 2016, 21:47

Alyssa sah den Katzenartigen wortlos und sichtlich unbeeindruckt an, als dieser an ihr vorbeihumpelte. Sie konnte nicht wirklich sagen, was der Khajiit gerade in seinem Zustand noch vorhatte, aber die Situation wirklich gut durchdacht zu haben schien er wohl nicht. Er blutete immer noch ziemlich stark und humpelte einfach so weiter, was die Blutung wohl nur vorantreiben würde.
Aber das ist ja nicht mein Problem..., dachte sich Alyssa schulterzuckend und ging in Richtung der erlegten Schlammkrabbe. Dem Verletzten weiter hinterher zu sehen, ergab wohl auch wenig Sinn. Er wollte ihre Hilfe offensichtlich nicht und Alyssa hatte auch nicht vor, ihm zu helfen, wenn der Kater ihr am Ende gar nichts nützen würde. Sie schien ihn vorhin immerhin etwas vergrault zu haben. Sie durch den Wald begleiten würde er also wahrscheinlich nicht.

Die Hexe betrachtete die tote Krabbe vor sich. Der Eispfeil in ihr hatte sich immer noch nicht aufgelöst und gab ein kühles, blaues Dampfen von sich. Alyssa beugte sich zur Krabbe herunter und nahm anschließend einen Stahldolch aus ihrer Tasche, bevor sie begann, das Tier genauer zu beobachten. Die Größe der Krabbe war tatsächlich...beachtlich. Kein Wunder, dass der Khajiit so humpelte. Trotzdem war es seine Schuld, sich von einer Schlammkrabbe angreifen zu lassen. Diese Dinger waren immerhin nicht besonders schnell oder leise.
Mit ein paar Schnitten hatte die Magierin einige Krabbenbeine vom Körper getrennt und legte diese vorsichtig in ein Tuch, das sie ebenfalls aus ihrer Tasche nahm. Die Beine könnten später noch nützlich werden - sollten sie nicht vorher anfangen zu faulen. Ausnahmsweise plante die Hexe hierbei allerdings nicht, die Beine für irgendwelche ominösen Rituale zu verwenden, sondern tatsächlich einfach nur als Proviant mitzunehmen. Je weniger Geld und Zeit sie in Tavernen verschwendete, desto besser.

Als Alyssa den Kater, der mittlerweile anscheinend schon etwas weiter weg war, wieder rufen hörte, drehte sie sich in die Richtung, aus der sie die Stimme vernahm.
Was will er denn nun schon wieder? Soll ich ihm jetzt etwa doch helfen?, fragte sich die Rothaarige in Gedanken, stellte aber schon kurz darauf fest, dass sich neben dem Khajiit und ihr noch eine weitere Person im Wald befand.
Neugierig - sie wusste selbst nicht genau warum - betrachtete Alyssa das Geschehen dort drüben etwas genauer. Der unbekannte Mann schien dem Khajiit, anders als Alyssa, wenigstens helfen zu wollen. Die Hexe konnte nicht genau erkennen, was der Mann genau vorhatte, aber sobald sie ein leichtes Leuchten um seine Hand vernahm und auch die altvertrauten Klänge eines Zaubers hörte, wusste, dass es sich um einen Magier handelte. Etwas überrascht und noch neugieriger als zuvor, ging Alyssa auf die beiden anderen zu und blieb einfach still neben ihnen stehen, während sie den Mann beim Wirken seiner Magie beobachtete. Ein schönes, nostalgisches Gefühl durchfuhr Alyssa, als sie den Wiederherstellungszauber sah. Es erinnerte sie auch daran, dass bald einmal wieder ein Gespräch mit Merida fällig wäre. Wahrscheinlich sollte sie ihre Gottheit einfach dann rufen, nachdem sie die alte Frau in der Hütte gefunden hatte.

[sieht Faruq hinterher / nimmt sich Schlammkrabbenbeine / geht zu Gabriel und Faruq]
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Faruq

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About : Faruq ist ein 21 jähriger Khajiit aus Elsweyr welcher nach einer Nacht voller Alkohol in Himmelsrand erwacht ist. Seitdem versucht er sich hier durchzuschlagen und kommt noch nicht damit zurecht, dass er so gut wie nichts in dieser Provinz kennt.

BeitragThema: Re: Wie wäre es mit ...?   So Jun 26 2016, 18:49

Dass der fremde Mann nickte als Faruq ihn nach Heilkräutern in der Umgebung Frage war eine wohltuende Wendung in der eher bizarren Situation. Nun konnte er sich einen einfachen Wundverband basteln wenn er die nötigen Bestandteile finden würde.
Der Kater tappte einen Schritt zurück als der Fremde ihm näher kam – wer weiß, vielleicht war er auch so merkwürdig drauf wie die rothaarige Frau? - blieb aber schon bald stehen als er danach gefragt wurde, was den vorgefallen sei. “Khajiit wurde angegriffen.“ antwortete Faruq kurz angebunden und hoffte, dass er nicht mit weiteren Fragen konfrontiert wurde. Der Reaktion der Frau nach zu urteilen wusste er wohl blind gewesen sein sich von diesem Krabben-Getier angreifen zu lassen. Er war nun mal in Gedanken gewesen!

Ein zuckender Schmerz in einem Bein ließ den Kater fauchend die Ohren anlegen ehe er seine Blick nach unten wendete wo der Mann sie Wunde unsanft untersuchte. Gab es hier nicht eine Gestalt die ihn nicht leiden lassen wollte? Gerade als er jedoch wütend etwas erwidern wollte breitete sich ein angenehmes Kribbeln welches von seiner Wunde aus ausging im Körper aus. Der Mann war anscheinend ein Magier, zumindest nahm Faruq dies an als er den leichten Schimmer sah der die Nutzung eines Heilzaubers verriet. In Elsweyr war Magie nicht unbedingt großgeschrieben – die Schamanen und Heiler verließen sich eher auf Kräutermischungen - aber Wiederherstellungsmagie war ihm nicht unbekannt. Nur leider hatte er selbst keine Ahnung davon, was ihm in solchen Situationen gegen den Strich ging. Vielleicht sollte er den fremden Wanderer fragen ob er dem Khajiit den ein oder anderen Kniff beibringen konnte. Ja, das war keine schlechte Idee, auch wenn er nicht wie der geduldigste Lehrer wirkte.

“Danke Fremder.“ erwiderte Faruq und neigte respektvoll den Kopf zum Dank. “Khajiit vermag zu wissen... ob er ihm das ein oder andere über heilende Magie beibringen konnte? Khajiit ist ein Streuner und es könnte sich auf seinen Reisen als nützlich erweisen, sollte so etwas noch einmal passieren. Himmelsrand ist eine äußerst kuriose Provinz, nichts im Vergleich zu den Wüsten Elsweyrs.“ Manchmal hatte Faruq die Angewohnheit Fremde in Grund und Boden zu reden wenn sich diese nicht von selbst aus dem Staub machen würden. Aber es war eben eine Seltenheit dass sich tatsächlich mal jemand in seiner Umgebung aufhielt, in den Augen vieler Nord waren Khajiit eben nur skoomasüchtige Diebe.

Als der Kater wenig später eine Bewegung neben sich wahrnahm, spannten sich seine Muskeln an. Die feine Nase verriet ihm dass es sich um die wütende Frau von vorhin handelte. Eigentlich wollten seine Beine ihn nur schnell weg von hier bringen, doch gleichzeitig war seine Wunde noch nicht vollständig geheilt und würde er sofort wieder losstürmen, könnte sie sich bestimmt wieder öffnen. Also blieb er ruhig, wandte jedoch seinen Kopf zu der Frau um und blickte sie misstrauisch an. Auch wenn es bald Zeit war sich einen Platz für die Nacht zu sahen – in ihrer Umgebung wollte er eigentlich nicht rasten.


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