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 Lyk'Jedlik Moelyn (geb. Skyn’Vhera Jjia-an)

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Lyk'Jedlík

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About : Ein Bosmer in Argonier-Gestalt? Scheint möglich. Der mit seinen knapp 24 Jahren zählt er zu den jüngeren Philosophen und Rednern, glaubt aber daran, seinen Namen bekannt zu machen. Gestatten, Lyk'Jedlik Moelyn, seineszeichens Anhänger der azkianischen Denkrichtung und somit zwangsläufig Auftragsdieb.

BeitragThema: Lyk'Jedlik Moelyn (geb. Skyn’Vhera Jjia-an)   Do Okt 30 2014, 16:50



FERTIGKEITEN
Seine Fertigkeiten sind defensiv, sie richten zu wenig aus, als dass sie einen großen Schaden anrichten könnten. Zumindest keinen physischen, der Verlust wichtiger Erbstücke kann ebenso wie der verbale Angriff auf das eigene Sein, könnten an labileren Seelen möglicherweise Verletzungen entstehen. Doch Lyk’Jedlik richtet seine Rhetorik – die Kunst des Redens – nicht gegen diese. Sie ist vielmehr die Grundlage seines Berufes, auch wenn es vereinzelt Menschen gibt, die da behaupten, mit der Rednerei könne man weder Geld verdienen, noch diese mit einer beruflichen Laufbahn vergleichen. Andererseits allerdings gibt es selbst Weiterentwicklung des Diebeshandwerkes, welches der junge Philosoph des Nachts ausführt. Er hat eine besondere Begabung, schleicht und klettert beinahe lautlos in Fremde Häuser und geht mit seinen schlanken Fingern so geschickt um, dass er kleinere Gegenstände, wie Geldbörsen, unbemerkt aus den Taschen ihrer Besitzer entwenden kann. Auch heilt seine Argonier-Haut vergleichsweise schnell, und ihn zu ertränken dürfte aufgrund seiner Rasse ebenfalls unmöglich sein.

WAFFEN
Sich gegen offensive Angriffe zu wehren, fällt ihm jedoch eher schwer, da dem schmächtigen Argonier neben den nötigen Muskeln auch die Waffen fehlen. Lediglich einen fünfundzwanzig Zentimeter langen Runddolch und einen Ring mit Gift – an einer Schnur um den Hals – trägt er bei sich. Hat er die Möglichkeit, setzt Lyk’Jedlik sich mit Worten zur Wehr, ansonsten gibt er sein bestes, sich mit jedem, sich in greifbarer Nähe befindlichen Gegenständen zu verteidigen und sobald sich die Gelegenheit ergibt, zu fliehen. Er ist sich bewusst, dass er nicht zu den großen Kämpfern zählt, und dass ihn dies vom Schutz anderer abhängig macht, sollte es zu Unruhen kommen.

RÜSTUNG
Der einzige wirkliche Schutz, den er selbst hat, ist seine auf Maß angefertigte Lederrüstung. Diese ist auf seinen langgliedrigen und asymmetrisch Körper angepasst und gibt ihm die Möglichkeit, sich beinahe frei zu bewegen, da seine Gelenke überstreckbar sind und metallverstärkte Ellbogen-, Knie- und ähnliche Platten ihn folglich behindern würden. Die schwarzbraune Kapuze Lyk’Jedliks ist des Weiteren mit mattschwarzen Metallfäden verstärkt, um einen erhöhten Schutz zu ermöglichen und lässt s ich auch als Maske umfunktionieren. Im Übrigen trägt die Lederrüstung das Symbol ihres Schmiedes Avrim Liekh, dessen Name inzwischen für schmucklose aber äußerst belastbare Qualität steht.
ÄUSSERES
Kaum einer macht sich die Mühe zur Seite zu treten, als die Gestalt sich durch die Menschenmenge schlängelt. Er bewegt sich leichtfüßig, mehr wie die Bosmer, bei denen er aufwuchs, als die Argonier, zu denen er gehört. Die dunkle, beinahe schwarze Kapuze fällt ihm ins Gesicht, lässt nur die grünlich-braun gefärbte Reptilienschnauze frei. Seine Augen blitzen aus dem Schatten. Wie Eiskristalle, stechend und so hell, dass es schmerzt wenn man hineinblickt, und dennoch… dennoch fühlt sich niemand bedroht. Was auch immer der Grund dafür ist, ob seine geringe Körpergröße oder die Ruhe die er durch jeden Millimeter seiner schuppigen, beinahe narbenlosen Haut ausstrahlt: Es macht ihn beinahe sympathisch. Noch bevor er den Mund öffnet, hat er einen Teil der Wesen, die sich um den Nord-Redner Lokhar Hororneson versammelt haben, auf seine Seite gebracht. Nun tritt er zwischen den vordersten Zuhörern hindurch und zieht mit einer fließenden Bewegung der für seine Rasse feingliedrigen Hand die Kapuze vom Kopf. Schon dies ist der erste Schritt der folgenden Rede, des Wettstreites in Rhetorik zwischen dem bekannten Lokhar und dem relativ jungen Lyk’Jedlik. Doch an dessen fledermausflügelartigen Ohrmuscheln schließen sich zwei breite Eisenringe um den obersten, und ein weitaus schmalerer um den untersten Knochen – das Zeichen der azkianischen Philosophen, die Gerüchten zufolge Verbindungen zu einer bekannten Diebesgilde unterhielten, bis Azkian vor dreißig Jahren hingerichtet wurde. Dennoch gelten seine Anhänger als Gelehrte. Zu Recht, wie es scheint, denn jedes Wort, das die etwas zu breite Schnauze des Argoniers verlässt, ist wohl gewählt und treffend betont. Aber so ganz täuscht sein sympathisches Auftreten, seine rhetorischen Fähigkeiten, nicht über sein hässliches Äußeres hinweg. Inzwischen ist Lyk’Jedlik deutlich vorgetreten, widerspricht nicht nur mit Gesten. “Ihr fragt, wann man stärker lebt, als mit der Erkenntnis der Wahrheit. Nun, ich frage; ist er nicht der Moment der Erkenntnis selbst, in dem man am stärksten lebt?“ Jetzt wo die Kapuze seinen breiten, kantigen Kopf nicht mehr bedeckt spielen Licht und Schatten auf dem asymmetrisch geformten Knochen und dem schmalen Kreuz, dessen leichte Deformation noch unter der Lederrüstung bei genauem Hinsehen zu erkennen ist. Das Rückgrad geht zu senkrecht in seine hintersten Schädelplatten über, die Stacheln bilden. Stacheln wie sie nur bei wenigen seiner Art vorkommen, und die schnell in einen satten grünen Federkamm übergehen, der sich bis fast zu seiner Stirn hochzieht und nun aufplustert, als der junge Philosoph einen letzten Schritt nach vorne macht. Tatsächlich ist er noch kleiner als vermutet, höchstens 170 Zentimeter hoch, und zu schmal um ein Kämpfer zu sein. Aber er ist mutig, verwendet ausladende Gesten, wie um zu beweisen, dass nach seinen Worten auch Taten folgen, wenn es nötig sein sollte. “Die meiste Zeit des Zustandes, den wir als ’leben’ bezeichnen, existieren wir lediglich. Doch in den Momenten der Erkenntnis, in den wenigen Sekunden in denen wir die Wahrheit zu finden glauben, leben wir.“ Die tiefviolette Zunge wird während dem sprechen kurz sichtbar, ebenso wie die scharfen, doch recht kleinen Reptilienzähne in seinem tief gespaltenen Maul, das aufgrund der verzogenen Kieferknochen ein zynisches Lächeln zu tragen scheint. Als er den Kopf zu seinem Publikum wendet zittern die eiskristallenen Irden kurz, es schien als kämen sie mit der Bewegung nicht mit. Man munkelt, das Augenzittern wäre ebenfalls ein Anzeichen für das Marfan-Syndrom, unter dem der junge Redner leiden soll, und welches eine Erklärung für seine langen, feingliedrigen Gliedmaßen und die spinnenartigen Finger, die unter der speziell für seinen schiefen Brustkorb angepassten Lederrüstung besonders knochig erscheinen. Andererseits heißt es auch, er sei ein ehemaliger Assassine. Über die Azkianier gibt es viele Gerüchte, auch über die Bedeutung der beinahe rostfreien Eisenringe, welche Lyk’Jedlik wie jeder andere Philosoph seiner Denkrichtung trägt, ohne sich jemals dazu zu äußern.

VERHALTEN
“Möglicherweise liegt ihr Irrglaube, in der Wahrheit läge der Sinn des Lebens, auch darin, dass sie es lediglich als ein vereinfachtes Modell betrachten, ein Prisma welches zu grob geschnitten ist, als dass es jede einzelne Farbe unseres Universum brechen könne. Möglicherweise ist es eben diese Vereinfachung, die zu so vielen Missständen und Vorurteilen führen. Möglicherweise verkennt Ihr und eure Mitanhänger die Details des Lebens, da ihr zu sehr auf euer Ziel fixiert seit?“, der Argonier wählt komplexe Worte, Worte die ihn älter erscheinen lassen würden, klänge seine Stimme nicht noch jugendlich. Seine schmalen Arme unterstreichen mit heftigen Gesten seine Angriffe gegen Lokhar, keine von ihnen ist als wirklich aggressiv zu beschreiben, aber er setzt sie geschickt ein, um das Gemüt seiner Zuhörer zu manipulieren, um sie dazu zu bringen, ein kritischeres Auge auf die Philosophie der E’Bharjier zu welchen auch der ältere Nord gehört zu haben. Kurzweilig nur, aber wenigstens während er spricht hat er sie auf seiner Seite, und er ist auch geschickt damit, sie dort zu behalten. Lyk’Jedlik ist viel unter Menschen, er weiß, dass er nur bekannt werden kann, wenn er gesehen wird und die Leute glauben, ihn zu kennen. Deshalb auch die Vorliebe für gewisse Wendungen und Gesten, wie die beide Arme nie unter Hüfthöhe zu halten, sondern viel mehr auf Brusthöhe zu gestikulieren. Es macht ihn auf eine gewisse Weise lebendig, ebenso wie das kurze Lächeln, welches immer auf seinem – während den Reden trotz zeitweise ironischen Passagen ausnahmslos ernsten – Gesicht, wenn er sich zurückzieht, egal ob er den rhetorischen gewinnt, oder wie heute verliert. Gegen einen bekannten, alteingesessenen Redner wie Lokhar – welcher sich schon dem Schreiben widmete, als der junge Argonier noch nicht einmal geboren worden war – hat er trotz seines Charmes, der seine äußerliche, schwächliche Hässlichkeit weitgehend überdeckt, kaum eine Chance. “Komm wieder wenn du dich legal besaufen darfst.“, ruft ihm ein anderer E’Bharji-Anhänger nach, als Lyk’Jedlik sich die Kapuze wieder über den Kopf zieht, und lächelnd verschwindet. Allerdings nicht ohne sich noch einmal zum Abschied umzudrehen und dem aggressiven Nord mit den Worten “Hochmut kommt vor dem Fall.“ Zu kontern, bevor er, die schiefen Schultern zuckend endgültig von dannen zieht.

INNERES
“Deine Rede an sich hat mir gefallen. Aber du bist zu voreilig. Zu viel Voreile auf der einen und zu viele Hyperbeln auf der anderen Seite lassen dich unglaubwürdig und dumm erscheinen.“, die bretonische Mittdreißigerin widmet sich ihrem Met während Lyk’Jedlik mit auf die gefalteten Spinnenfinger gestützten Kopf an die Wand starrt. Seine Augen zucken als er sich zu seiner Gesprächspartnerin wendet. “Ich habe sie irgendwann nach zwei Dritteln verloren, ich bin zu sehr abgeschweift denke ich.“ “Denke ich auch.“ Kurzweilig schweigen sie. In keiner Provinz gibt es so viele verschiedene Philosophieströme wie in Skyrim, und nur die wenigsten vertragen sich. Während andere ihre Waffen ziehen, verhandeln und diskutieren die Redner miteinander, aber wenn es nicht grade um den Sinn des Lebens oder die Schuld und Unschuld eines Mannes geht, bleiben sie lieber unter sich. So ist auch der junge Argonier seinen Mitanhängern gegenüber loyal und sieht sie als Familie. Trotz seines geringen Alters gehört er bereits seit fünf Jahren zu ihnen, und seitdem hat sich kaum etwas an ihm verändert. Noch immer zählen Hyperbeln, Ironie und Sarkasmus zu seinen liebsten Stilmitteln, ebenso wie Oxymora wie beispielsweise schreiende Stille. Er befasst sich nicht ausschließlich mit großen und ernsten Themen, sondern widmet seine nie wirklich aufgeteilt erscheinende Zeit auch kurzen Parodien und Fabelerzählungen. Seine Kritik trifft Angeklagte und Redner ebenso wie hochgestellte Persönlichkeiten, wobei er nie beleidigend oder offen genug wird, um als vulgär und plump zu erscheinen. Vielmehr wirkt er äußerst gebildet, es heißt sogar er habe studiert. Ein anderes Gerücht, dass jeden einzelnen Azkianer trifft, ist dieses: Lyk’Jedlik soll ein ehemaliger Assassine sein, der nun in der Philosophie Erklärungen für seine vergangenen Taten zu finden sucht. Was eigentlich zutrifft, ist, dass der junge Argonier für 30 Prozent des Wertes Güter klaut und auch in Häuser einbricht, um diese zu beschaffen. Es zählt wirklich zu seiner Philosophie, dass der Sinn des Lebens und seine wahre Bedeutung im Augenblick liegen. Diesen zu erkennen erfordert Aufmerksamkeit, Selbstkenntnis, Unvoreingenommenheit und die Fähigkeit, sich auf seine Instinkte und erst danach auf seinen Verstand zu verlassen, ohne als primitiv zu erscheinen. Ebenso erfordert es Mut, psychische und – besonders durch Lyk’Jedliks Genmutation – auch physische Kraft, ein Doppelleben als philosphischer Redner – dem Ruhe, Wortgewandtheit, Vernunft und Intelligenz zugeschrieben werden – und Auftragsdieb, die man allgemein als ehr- und gewissenlose Geldgierige kennt, zu führen. Aber für ihn ist sein Denken frei, es gibt keine Gesetze für Philosophie und Meinungen, und so belastet es ihn keines Falls, des Nachts um die Häuser zu schleichen. “Was hast du jetzt vor?“, die Bretonin steht auf und der Jüngere folgt ihrem Beispiel. “Nichts soweit.“, der Vorteil daran, keinen herkömmlichen Beruf auszuführen, liegt darin, dass man sich seine Zeit aufteilen darf, wie es beliebt. Dem Argonier gefällt diese Art von Freiheit, ebenso wie das Gefühl, wenn der Wind ihm über die Kapuze fährt und mit einem raschelnden Geräusch über seine Federn streicht. Auch interessiert er sich, anders als die meisten in seinem Alter, tatsächlich für die Wahrheit der philosophischen Frage, mehr noch als für Politik. Wem allerdings das Anrecht auf einen Thron zusteht, wer dem höheren Volk angehört oder wer die nächste Runde Met zu bezahlen hat, interessiert ihn herzlich wenig. Den Met bezahlt er großteils sowieso aus der eigenen Tasche, da er in seinem Alter von jeder einzelnen positiven Stimme abhängig ist, und sich diese auch noch teilweise kaufen muss. Denn er mag zwar ein Träumer sein, jemand der davon überzeugt ist, dass es mehr gibt als Gut und Böse, dass beide Seiten sich nicht bekriegen, sondern ergänzen, aber er ist ganz sicher nicht dumm. Er weiß, wie das Leben funktioniert, und er weiß auch, dass er sich in seinem tiefsten Inneren nur auf sich selbst verlassen darf und auch, welche Stärken und Schwächen er hat. Wie jeder Anhänger Azkians hat er vor dem Erhalten der drei Eisenringe drei Monate in einem Schacht unter der Erde verbracht, umgeben nur von Stein, Kerzen, einer penibel berechneten Nahrungs- und Wasserration, sowie – zu Beginn leeren, zum Ende hin bis auf den letzten Millimeter ausgefüllten – Büchern. Dieses Vorgehen ist ein radikaler Akt der Selbstfindung, und nur wer die Monate der Einsamkeit, der Dunkelheit und der Ungewissheit überlebt, ohne den Verstand zu verlieren, hat auch die Fähigkeit, ein Leben in einer Welt zu führen, welche nur aus Widersprüchen, Vorurteilen und falschen Wahrheiten besteht.

FAMILIE
V’Hera war auf der Flucht. Seit ihr Ehemann Skyn’Drewh Jja-an vor einigen Tagen gestellt worden war, konnte sie sich nicht mehr auf seine Stärke, seinen geschickten Umgang mit den Biddenhänder verlassen. Wahrscheinlich lebte er überhaupt nicht mehr. Die Argonierin schnaubte. Sie war inzwischen gut dreiunddreißig Jahre alt, ein halbes Dutzend Jahre jünger als der Vater des Jungtieres, das sie auf dem Rücken trug, um ihren Dolch jederzeit griffbereit zu haben. Eine Angewohnheit, denn zurzeit war sie untergetaucht, reiste mit einer Bosmerfamilie Richtung Skyrim und entfernte sich so immer weiter aus Cyrodiil, wo man sie noch immer steckbrieflich suchte. Izianah und Nryk Moelyn – einige der wenigen Bosmer, die einen Nachnamen trugen – waren so freundlich gewesen, sie mitzunehmen, nachdem sie behauptet hatte, sie flöhe vor ihren brutalen Ehemann. Was die halbe Wahrheit war. Sie floh vor den Häschern ihres brutalen Ehemannes, mit dem sie bereits über ein Drittel ihres Lebens durch die Provinz reiste, und Reisende überfiel. Auch heute noch hätte Nryk, seine Frau und seine Zwillingstöchter – etwa im Alter ihres Sohnes, Skyn’Vhera – noch problemlos töten können. Wenn nicht mit ihrem Dolch, dann mit dem Gift in dem Ring, welchen Skyn’Drewh ihr damals geschenkt hatte, als sie noch jung gewesen waren, und es noch verstanden, zu lieben.

VERGANGENES
Geboren wurde Lyk’Jedlik Moelyn mit dem Namen Skyn’Vhera Jjia-an. Seine Eltern waren gesuchte Wegelagerer und Mörder, die sieben Jahre lang die Reiserouten unsicher machten, bis Skyn’Drewh Anfang des achten Jahres festgenommen und hingerichtet wurde. V’Hera gelang es zu fliehen und als Begleitung der Moelyn-Familie nach Skyrim zu gelangen. Wenig später wurde sie jedoch ebenfalls gestellt und hingerichtet, die Bosmerfamilie, mit der sie gereist war, nahm ohne viel Diskussion den Sohn der Verbrecherin auf, da sie kein unschuldiges Kind unter den Taten seiner Eltern leiden sehen wollten, und damit niemand ihn mit diesen in Verbindung bringen konnte, gaben sie ihm den Namen Lyk Moelyn. Sein  Vorname besteht aus zwei unabhängigen Teilen, der erste – Lyk – ist ein Wortspiel aus “Lygh“ – “Zukunft“ und “Lijk“ – “Vergangenheit“, der wirklich von Izianah und Nryk stammt, der zweite ist mehr ein Beiname, dem ihm die anderen Redner gegeben haben, denn “Jedlik“ bedeutet soviel wie “bescheidener Aufschneider“, eine Anspielung auf seine beiden Lieblingsstilmittel, das Hyperbaton und die Oxymora.
Lyk Moelyn wuchs mit seinen beiden Schwestern, Nijiana und Anaha auf, ohne dass er von den Bosmern als andersartig empfunden wurde. Niemand ließ ihn spüren, dass er anders war, auch wenn er natürlich immer wusste, dass er ein Argonier und kein Waldelf war. Doch in seinem Inneren empfand er sich immer als solcher. In seiner Kindheit erlernte er ebenso wie seine Geschwister den Umgang mit dem Schwert, sowie dem Bogen, auch wenn er schnell aufgrund seiner sich schnell bemerkbaren Knochenmutation, mehr Probleme im Umgang mit Waffen hatte. Seine Stiefeltern brachten ihm bei, den Kopf trotzdem hoch zu tragen, sich eine eigene Meinung zu bilden, statt den Adeligen hinterher zu rennen, und vor allem niemals aufzugeben.  Ebenso wenig hielten sie Lyk auf, als dieser im Alter von siebzehn Jahren – in dem Alter, in dem seine Mutter zu ihrer Zeit ihren ersten Mord begangen hatte – beschloss, auf eigenen Beinen zu stehen, da er allein wegen seiner physischen Kraft im Gegensatz zu seinen Schwestern niemals einen militärischen Beruf ergreifen konnte. Ganz zu schweigen von seinem friedlichen, detailverliebten und tagträumerischen Charakter, der ihn schon früher zum Geschichtenerzähler der jüngsten Familienmitglieder gemacht hatte. Jedenfalls zog es ihn ohne weiteres nach Helgen, nicht nur weil es die nächste größere Stadt im Umfeld war, von der er gehört hatte, dass sich dort mehr als ein Philosophiestrom fand. Anfangs verdiente er sich als Stalljunge eines Wirtshauses, welches auch die Stammkneipe der neudenkenden Azkianer, aber auch der konservativen Cerjier war, deren Diskussionen sich häufig in die Höhe schaukelten, bis sie sich in einer Lautstärke in Grund und Boden redeten, dass Lyk selbst bei den Pferden noch ohne Problem mithören konnte. Nach nicht mal einem Jahr saß er bereits bei den Azkianern, die ihm mit ihrer lockeren aber auch aufgeklärten Denkweise besser gefielen, als die strengen und traditionellen Cerjier, deren Zeit bereits verstrichen schien. Nachdem er ebenfalls begann, mit ihnen über seine Ansichten und Ideen zu diskutieren, erzählten sie ihm von der Herkunft ihrer Philosophie und dem Aufnahmeritual, bei welchem man drei Monate in beinahe völliger Dunkelheit aber vor allem vollkommen allein in einem versperrten Schacht außerhalb der Stadt verbrachte, um sich selbst, seine Ängste, seine Vorurteile, seine Belastbarkeit und seine Ansicht über das Leben und die Welt kennen zu lernen. Ohne weiteres willigte Lyk ein, er war jung, nie vollkommen allein gewesen und entschlossen, ebenso wie seine neu gewonnene Familie zu bekannten Rednern aufzusteigen. Dafür wollte er die drei Monate in Kauf nehmen.
In diesen drei Monaten wurde ihm vieles klar, vieles das er nach seiner Rückkehr nicht in Worte fassen konnte, jedoch merkte man ihm an, dass er innerlich gealtert war, dass er die Welt mit neuen Augen sah, und auf den Moment achtete, mehr noch als früher, als er besonders ein Auge für Details hatte – jetzt schien es ihm häufig, dass er alles und nichts zugleich sah, und dass irgendwo dazwischen der Sinn des Lebens, nach dem die meisten Philosophien ihr Leben lang suchten, lag. Seit er als vollwertiger Anhänger der azkianischen Denkrichtung – gut erkennbar an den drei eng an dem Knochen anliegenden Metallringen – gilt hat er seine Tätigkeit als Stalljunge aufgegeben und arbeitet als freier Redner. Da es außerdem zu seiner Philosophie gehört, in anderer Leute Häuser einzubrechen, um Wertgegenstände für wieder herum andere Leute zu beschaffen, findet man ihn häufig im Hinterzimmer seiner Stammkneipe, wo er mit dem Mann – oder eigentlich der Frau, einer Bretonin um genau zu sein – welcher ihm seine Aufträge beschafft, seinen nächsten Diebstahl plant. Trotz der Gerüchte hat ihn niemand im Verdacht, und obwohl er seine leiblichen Eltern nie persönlich genug kennen lernte, um sich an sie zu erinnern, scheint es doch als habe er gewisse Ähnlichkeiten mit ihnen, zumindest ähnliche Veranlagungen.
HINTERGRÜNDE
Die azkianische Denkrichtung zählt zu den jüngsten philosophischen Strömungen und ist vor allem in Falkenring vertreten, jedoch finden sich aufgrund dessen günstiger auch Anhänger in Cyrodiil und Hammerfell. Aufgrund ihres geringen Alters von dreiundachtzig Jahren hat sich seit der Entstehung der Philosophie nichts geändert.

AZKIANISCHE DENKRICHTUNG
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Zuletzt von Lyk'Jedlík am Mo Dez 08 2014, 19:09 bearbeitet; insgesamt 8-mal bearbeitet
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About : Mein Name ist S'Kami, dennoch werde ich von Zeit zu Zeit Dar'Kami genannt, vermutlich wegen meinen... diebischen Veranlagungen. Ich bin 25 Jahre alt und ein Khajiit, wie man sehen kann. Durch meine kleinen, schlitzförmigen Augen mag ich zwar provozierend aussehen, aber im Grunde bin ich nicht so grimmig. Oder vielleicht doch.


BeitragThema: Re: Lyk'Jedlik Moelyn (geb. Skyn’Vhera Jjia-an)   Sa Nov 29 2014, 11:53

Ich wollte dich bitten, deinen CB bis spätestens nächsten Samstag, also in genau einer Woche, fertiggestellt zu haben, damit das Hauptplay möglichst schnell ins Rollen kommen kann!

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About : Ein Bosmer in Argonier-Gestalt? Scheint möglich. Der mit seinen knapp 24 Jahren zählt er zu den jüngeren Philosophen und Rednern, glaubt aber daran, seinen Namen bekannt zu machen. Gestatten, Lyk'Jedlik Moelyn, seineszeichens Anhänger der azkianischen Denkrichtung und somit zwangsläufig Auftragsdieb.

BeitragThema: Re: Lyk'Jedlik Moelyn (geb. Skyn’Vhera Jjia-an)   Sa Nov 29 2014, 14:50

Dein Wunsch ist mir Befehl
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BeitragThema: Re: Lyk'Jedlik Moelyn (geb. Skyn’Vhera Jjia-an)   So Dez 07 2014, 11:06

*Kalender anstarr*
Für dich gilt dasselbe wie bei Azkir, wenn du den CB nicht vollständig fertigstellen kannst wegen Zeitmangel etc. würde ich dich bitten den Rest wenigstens in Stichworten festzuhalten!

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BeitragThema: Re: Lyk'Jedlik Moelyn (geb. Skyn’Vhera Jjia-an)   Mo Dez 08 2014, 19:09

fertig. Die Philosophie werde ich nachreichen
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About : Mein Name ist S'Kami, dennoch werde ich von Zeit zu Zeit Dar'Kami genannt, vermutlich wegen meinen... diebischen Veranlagungen. Ich bin 25 Jahre alt und ein Khajiit, wie man sehen kann. Durch meine kleinen, schlitzförmigen Augen mag ich zwar provozierend aussehen, aber im Grunde bin ich nicht so grimmig. Oder vielleicht doch.


BeitragThema: Re: Lyk'Jedlik Moelyn (geb. Skyn’Vhera Jjia-an)   Mo Dez 08 2014, 19:35

So, jetzt ist mir auch endlich klar warum er allen Met ausgibt und das auch noch selber bezahlt.
Zuerst muss ich mal loswerden, dass mir der Name Moelyn von irgendwo verdammt bekannt vorkommt. Es liegt mir auf der Zunge aber trotzdem will es mir nicht einfallen.

Anyway, Lyk ist definitiv ein interessanter Charakter, sowohl von seinen Gedankengängen, als auch seiner Vergangenheit.

Von meiner Seite aus gibt es nichts zu meckern und Aela wirst du sicherlich auch überzeugen können. Daher gibt es von mir schon mal das (mehr oder weniger) magische
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BeitragThema: Re: Lyk'Jedlik Moelyn (geb. Skyn’Vhera Jjia-an)   Mo Dez 08 2014, 19:42

Moelyn... kann sein ich habe in meinem Kopf bei jedem der Namen einfach mit Buchstaben jongliert, aber mein Unterbewusstsein ist eine Bitch^^.

Danke jedenfalls
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BeitragThema: Re: Lyk'Jedlik Moelyn (geb. Skyn’Vhera Jjia-an)   Mo Dez 08 2014, 22:41

Von meiner Seite aus ist auch alles bestens c: ich bin mal gespannt, wie er sich im Inplay schlägt, ich bin überzeugt, dass es sehr spannend und interessant mit ihm wird, daher auch von mir das
Viel Spaß :)
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